Allgemeiner Pressetext

PRESSE-INFORMATION
zur Landkarte “Deutsche Museumsstraße”

Deutschland entdeckt seine Automuseen – 250 mal Oldtimerfaszination pur!

Oldtimer-Faszination total – eine Route mit 250 Automuseen!

Eine Museumsstraße mit 250 Zielen: Deutschland und seine Oldtimersammlungen

Verband präsentiert die “Deutsche Museumsstraße” mit allen Fahrzeugmuseen der Nation

Mal ehrlich, hätten Sie gewusst, wie viele Museen es zu Autos und Motorrädern gibt? Und hätten Sie auf 250 getippt? Falls nicht, so sind Sie nicht allein – das hat selbst Fachleute der Oldtimerszene überrascht. Ein Komplettverzeichnis aller Auto- und Motorradmuseen der BRD anzulegen und es jedermann zur Verfügung zu stellen – das war die Idee des seit nunmehr 25 Jahren bestehenden “Verbandes der deutschen Museen für Auto, Motor und Technik e.V.” Ganz Deutschland sollte einmal die Fülle seiner mobilen Schätze in Museen und Sammlungen entdecken und damit am besten gleich in der eigenen Nachbarschaft beginnen. Nach umfassenden Recherchen liegt das Resultat nun vor Ihnen.

Goldene Karte zur Orientierung

Im Mittelpunkt steht dabei eine Übersichtskarte, ganz oldtimergerecht in Messingfarbe angelegt. Sie unterteilt die Nation in 8 Regionen und diese wiederum in einzelne Areale; als Orientierungshilfe dienen in jedem von ihnen bekannte Städte, in deren Umgebung man mehrere Museen findet. Es entsteht eine gedankliche Route, die den Weg von einem Areal zum nächsten weist, vom hohen Norden bis zu den Alpen.

Die ganze Vielfalt unserer Fahrzeuggeschichte

In diesen Museen finden Besucher alles, was sich mittels motorischem Antrieb auf Straßen bewegen ließ, also Automobile jeglicher Art, Motorräder, Mopeds, Fahrräder mit Hilfsmotor, dazu Sonderfahrzeuge wie Polizei- und Feuerwehrwagen sowie mobile Dampf- und Elektrofahrzeuge.
Die Vielfalt setzt sich fort bei den gezeigten Marken – aktuellen wie auch längst vergessenen. Natürlich warten einige der Museen zusätzlich noch mit anderen Verkehrsmitteln wie Eisenbahnen oder Flugzeugen auf, sie zeigen stationäre Maschinen oder Accessoires – wie es sich eben aus dem selbstgestellten Ziel der Sammler bzw. Museumsvereine ergab.

Blühen Automuseen im Verborgenen?

Fast könnte man es meinen. Denn gemessen an anderen kulturellen Einrichtungen stehen Auto- und Technikmuseen selten im Rampenlicht. Ein Blick auf die vorliegende Karte zeigt auch einen der Gründe: Die Standorte liegen oft fernab der bekannten Kulturmetropolen – die Sammlungen entstanden meist auf dem Land, in eher unbekannten Orten – man würde sie ohne Hinweis gar nicht finden. Dass man darüber hinaus wenig von ihnen weiß und hört, hat oft einen anderen Grund: mit Museen ist kein Geld zu verdienen – nach Abzug der Unterhaltskosten bleibt für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit meist nicht viel übrig. Dabei hätte es gerade das Automobil verdient, dass man sich mit seiner faszinierenden Vergangenheit näher befasst.

Das Auto – für viele von uns von großer Bedeutung

Woher kommt die Aussage “Das Auto – der Deutschen liebstes Kind”? Darauf gibt es eine ganze Reihe von Antworten. Zunächst die bekannten Tatsachen. Dass es hierzulande von den Herren Daimler und Benz nicht nur erfunden, sondern auch auf der Straße zum Fahren gebracht wurde, ist inzwischen unumstritten – es hat in Deutschland seinen Ursprung. Dass in den Folgejahren deutsche Technik immer wieder Spitzenleistungen erbrachte, zeigt unseren Erfindergeist, den Drang zum Tüfteln und den Hang zur Perfektion. Dies lässt sich problemlos bis in die Jetztzeit fortsetzen: Deutsche Automarken genießen Weltruf, die Frankfurter IAA gilt als größte Automobilmesse und in der Formel 1 oder etwa bei den 24 Stunden von Le Mans tauchen deutsche Fahrer, Autos oder Motoren an den vordersten Plätzen auf.

Forscht man weiter, stößt man auf die starke Abhängigkeit der Deutschen vom Automobil. Jeder 7. Arbeitsplatz hat direkt oder indirekt etwas mit dieser Branche zu tun. Aber auch die nicht damit Befassten sind dem Auto von Herzen zugetan – in kaum einem anderen Land dürften Fahrzeuge mehr gehegt und gepflegt werden als bei uns. Egal, ob dies von der Freude am Fahren oder vom Vorsprung durch Technik herrührt, hier werden die vielfältigen Bezüge zum Automobil erkennbar. Von der stark gewachsenen Zuneigung zum Motorsport ganz zu schweigen, der spätestens seit den Erfolgen der Schumacher-Brüder große Teile der Nation bei jedem Grand Prix in seinen Bann zieht. Die Oldie-Szene hält mit: Über 1.000 Clubs kümmern sich liebevoll um die historischen Stücke, jedes Saisonwochenende bietet x Möglichkeiten zu Treffen oder Ausfahrten.

Deutschland auch bei Automuseen Spitze!

Die stolze Zahl von 250 dieser musealen Sammlungen dürfte in Europa unübertroffen sein – die Konzentration im Südwesten zeigt zudem, wo “mei heilix Blechle” sein Mekka hat. Damit vollzieht die Museumsszene nach, welche Bedeutung den zwei- und vierrädrigen Mobilen in unserem Land zukommt. Wo sonst lässt sich an weit über 20.000 Exponaten die 1886 begonnene Entwicklungsgeschichte der Automobile nachvollziehen? Anders gefragt: Der technische Fortschritt – Motor der motorisierten Fortbewegung – wo lässt er sich aufspüren, studieren, vergleichen und – darum tut man das Ganze ja auch – Umsetzen in künftige Entwicklungen? Denn das kann durchaus Zweck einer solchen Entdeckungstour durch die Vielzahl an Designs und Erfindungen sein: daraus zu lernen. “Der Blick zurück schärft die Sinne für die Zukunft”, wie der Chefentwickler eines Autokonzerns, selbst Oldtimerfreund, kürzlich bemerkte. Oder eben: “Es geht nicht darum, die Asche aufzubewahren, sondern das Feuer weiterzutragen!” Dafür gibt es nun 250 Kulturstätten!

Individuelle Präsentation mit Beiwerk

Museen wollen keine Großgaragen sein, deshalb wird überall auf das ausschmückende Drumherum großen Wert gelegt. Die Automobilwerke haben zudem die Meßlatte höhergeschraubt: Das Thema Tradition erhält dank beachtlicher Investitionen neue Darstellungsformen, aus den ehemaligen Werksmuseen wurden und werden neue Glaspaläste für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der jeweiligen Marken.

Den vielen weiteren Museen stellt sich die Aufgabe der neutralen kulturhistorischen Gesamtbetrachtung – aus vielen Blickwinkeln. Oft erkennt man schon beim Betreten, was der oder die Betreiber ihren Besuchern vermitteln wollen: an der gewählten Präsentation. Hier liebevoll dekoriert und garniert mit Accessoires, dort “Technik pur”. Auch die Stätten differieren: Stallungen von Schlössern, restaurierte Scheunen, ehemalige Fabriken oder moderne Hallen. Darin liegt der große Reiz: immer gibt es andere Schwerpunktthemen, wurden andere Darstellungen inszeniert, kein Museum ist wie das andere. Hinzu kommen oft noch weitere Sehenswürdigkeiten am Standort oder eine reizvolle Umgebung, die die Hinfahrt mehrfach lohnenswert werden lassen.

Museale Höhepunkte ganz nah an Ihrer Fahrtstrecke

Egal, ob Sie sich den Spaß machen, einer vorgeschlagenen Route zu folgen, oder ob Sie bei einer Urlaubs- oder Geschäftsreise mal da und dort vorbeischauen, immer werden Sie aufs Neue überrascht durch ein faszinierendes Aufgebot interessanter, manchmal sogar einzigartiger Fahrzeuge. Lassen Sie sich Zeit, verwöhnen Sie Ihre Augen – jedes Museum wird Ihren Appetit auf das nächste wecken!

Lohnenswerte Besuche – belohnte Mühe

Genießen Sie jeden dieser Besuche; vielleicht erkennen Sie dabei auch etwas von der Mühe, die sich die Sammler und Museumsbetreiber gemacht haben, um Ihnen die Schätze und deren “bewegte Vergangenheit” auch als optisches Erlebnis nahe zu bringen. Meist ist es reiner Idealismus, der so ein Museum letztlich trägt, der des Initiators und auch der seiner oft ehrenamtlichen Helfer. Wie gesagt: An seinen Besuchern ist noch kaum ein Museum reich geworden!

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.deutsche-museumsstrasse.de

Zur Museumskarte der offizielle Museumsführer

In enger Zusammenarbeit mit dem Autor Dieter Lammersdorf entstand über alle in dieser Initiative zusammengefassten Museen das Buch “Oldtimermuseen in Deutschland”. Es übernimmt damit die Funktion des offiziellen Museumsführers des Verbandes. Wie die Museumskarte ist auch das Buch in 8 Kapitel – entsprechend den Arealen auf der Karte – eingeteilt. Jedes Museum wird detailliert mit den wichtigsten Informationen beschrieben: Name, Adresse, Telefon, Fax, Internet-Adresse, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Wegbeschreibungen z.T. mit Karte, Fahrzeugart und -anzahl sowie besondere Ausstellungsstücke. Im Anhang sind zwei Register abgedruckt. Das erste ist alphabetisch nach den Ortsnamen geordnet. Das zweite ist nach den Museumsnamen sortiert und enthält neben der Postleitzahl und Ortsangabe auch die Internet-Adressen der Museen. Dass das Buch von einem Praktiker konzipiert wurde, erkennt man neben der kompakten Größe auch an der nützlichen Spiralbindung. Die Buchseite mit dem ausgewählten Museum kann so aufgeschlagen auf dem Beifahrersitz liegen bleiben. In diesem Jahr wird die 5. Auflage gestartet, die rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum des Verbandes erscheinen wird.

Weitere Informationen gibt es dazu bei www.oldtimermuseen.de

Bisherige 4. Auflage (Restbestand): Oldtimermuseen in Deutschland, 196 Seiten, 166 Schwarzweißfotos, 42 Karten, Format 11×22 cm, Spiralbindung, Johann Kleine-Vennekate-Verlag, 32657 Lemgo (ISBN 3-935517-06-8).
Daten zur neuen 5. Auflage (Start 7. Juli 2014) werden demnächst hier genannt.

Gehen Sie mal auf Entdeckungsreise

Auf der Museumskarte (Download) stellen wir Ihnen einige der Museen in Kurzform vor, für einen ersten Eindruck zur Unterschiedlichkeit der einzelnen Sammlungen. Jede der 3-stelligen Nummern finden Sie auf der Karte leicht lokalisierbar vor: Die erste Ziffer nennt die Region (1 – 8), die zweite das Areal, die dritte dann die Position des Museums. Nun ist es nicht schwer, auch kleine Orte aufzuspüren, ggf. mit Hilfe einer richtigen Landkarte.